Rezension - Secret Academy - Valentina Fast

Genmutierte Jugendliche in Ausbildung an einer Akademie für ebendiese besonderen Jugendliche - für viele kaum vorstellbar, für die 19-Jährige Alexis jedoch Realität. Plötzlich kann Alexis niemandem aus der Londoner Secret Academy mehr trauen, denn ihre kleine Schwester wurde entführt. Ist es einer ihrer engen Freunde oder der neue, mysteriöse Schüler, über welchen kaum Informationen bekannt sind?


Kommen wir zuerst einmal zum Cover: es bildet London und eine weibliche Person ab, von daher passt es definitiv zur Geschichte. Ich persönlich bevorzuge Cover ohne Menschen, weswegen es nicht ganz meinem Geschmack entspricht. 



Der Schreibstil war sehr locker, man konnte das Buch wirklich sehr leicht lesen. Was mich gestört hat, war, dass die Charaktere sehr einschichtig waren und sehr stereotypisch gehandelt haben. 


Alexis, Dean und die ganze Truppe sind noch relativ jung, jedoch passt deren teils kindliches Verhalten nicht dazu, dass sie beispielsweise plötzlich ihre Jungfräulichkeit verlieren. Wut und Probleme sind auf einmal aufgetaucht und das an Stellen, an denen es nicht nötig gewesen wäre. 


Ich mochte jedoch den Agenten Aspekt sehr gerne, da es etwas Neues war, dass Agenten zusätzlich im Prinzip noch Superkräfte hatten. Es hat mich ein bisschen an die Top Secret Reihe erinnert, was mir ganz gut gefallen hat. 


Natürlich gab es auch etwas Romantik, aber die war mir etwas zu kindisch, da alle Charaktere irgendwie unentschlossen zu sein schienen und nie direkt gesagt haben, was sie fühlten, sondern sich eher darauf verlasen haben, dass ihre Gefühle vom jeweils anderen erraten wurden. 


Insgesamt vergebe ich 3 ⭐️, da ich das Konzept sehr interessant fand und mir der Schreibstil ganz gut gefallen hat. Dennoch hatte ich einige Kritikpunkte, was hauptsächlich an den Charakteren und nicht an der Geschichte selbst lag. 


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